Naturland

Balver Land = Naturland

Das Hönnetal mit seiner Raubritterburg Klusenstein ist nicht nur für Wanderer reizvoll, sondern auch kulturhistorisch bedeutsam. Bereits im Jahr 1841 wurde es von Anette von Droste-Hülshoff beschrieben, gemeinsam mit Freiligrath-Schücking in ihrem Bericht über das "malerische und romantische Westfalen".

Seit hundert Jahren wird das obere Hönnetal durch die romantische Hönnetalbahn erschlossen. Sie brachte Wirtschaft und Tourismus in das damals sehr abgelegene Tal, und löste die Postkutsche ab.

Mit seinen vielen prähistorischen Höhlen, als jahrhundertelanges Grenzgebiet zwischen Kurköln und der Grafschaft Mark wie auch als Denkmal der menschenverachtenden Ideologie des Nationalsozialismus (Schwalbe I) hat es eine besondere kulturhistorische Bedeutung in Deutschland. Gegensätzlichste Nutzungsinteressen – wirtschaftliche Nutzung, Nutzung als naturschonender vs. stark naturbelasteter Verkehrsraum, Schutz von Flora und Fauna, Freizeitnutzung (Klettern, Wandern, Radfahren) und touristische Erschließung – prallen im Hönnetal in exemplarischer Weise aufeinander.

Heute führt die von Manuel Andrack empfohlene Waldroute ausgehend vom Wanderbahnhof Iserlohn mitten durch das Hönnetal ("Wunderbar wanderbar"). Die erste in seinem Wanderführer beschriebene Wanderroute (Rund um Iserlohn) führt direkt in den gewaltigen Bergrücken des Balver Waldes und weiter nach Balve. Herrliche Aussichten bis hin zum Ruhrgebiet.

Sommer1
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