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Beste Sicht auf imposantes Sauerland-Panorama (M.B.)

Veröffentlicht von Administrator (adac) am 21.08.2016
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„Hinter allem Schlechten steckt etwas Gutes“, sagte SGV-Vize Jürgen Meller zu Beginn seiner Einweihungsrede. Er war es, der einige Wochen nach dem Orkan Kyrill Anfang 2007 erstmals wieder auf dem Balver Wald stand und es kaum fassen konnte, welch atemraubenden Aussichten der Orkan geschaffen hatte. „Da reifte nach und nach in mir die Idee, an einer exponierten Stelle eine Aussichtsplattform zu errichten“, verriet Jürgen Meller.

Als ihn sein Freund und 1. Vorsitzender der SGV-Abteilung Frank Wassmuth vor einem Jahr an seine Idee erinnerte und mal nachfragte, wann es denn endlich soweit sei, nahm das Projekt Fahrt auf. Weil Peter Glasmacher seinen Grund und Boden, auf dem die Plattform seit wenigen Tagen zum Verweilen, Schauen und Staunen einlädt, dem SGV für die nächsten 15 Jahre zur Verfügung stellt, und viele Helfer das Projekt unterstützten, wurde das Vorhaben zügig abgeschlossen. Bei klarer Witterung reicht die Sicht vom Schombergturm bei Wildewiese bis zum höchsten Punkt des Märkischen Kreises, der Nordhelle bei Herscheid. Nicht nur Balves Bürgermeister Hubertus Mühling war bei der Einweihung beeindruckt und meinte: „Nun weiß man, warum das Sauerland auch Land der 1000 Berge genannt wird.“

Jürgen Meller dankte allen, die zur Verwirklichung seiner Vision beigetragen haben. Besonders dem Bauhof der Stadt Balve für die Erstellung der Fundamente. Frank Levermann für die kostenlose Lieferung der Pfostenträger aus Metall, den drei „Malern“ Bernd Luig, Franz Drilling und Franjo Suceviv, sowie Konrad Betten, der als Holzfachmann tatkräftig beim Aufbau mitgeholfen hatte. Federführend für Konstruktion, Lieferung und Aufbau war Zimmermeister Vinzenz Schulte verantwortlich.

„Dieser Aussichtspunkt ist, wie alles im Leben, vergänglich“, sagte Jürgen Meller. „Ich glaube allerdings, dass diese Plattform in den nächsten Jahren für Wanderer und Mountainbiker aus nah und fern ein attraktives Tourenziel darstellen wird. Der Aufwand hat sich gelohnt.“

Der finanzielle Aufwand hielt sich übrigens in Grenzen. Dank der großen Unterstützung auch durch heimische Firmen musste der SGV Balve nur rund 3000 Euro in das neue Schmuckstück investieren.

Marcus Bottin

Zuletzt geändert am: 13.09.2016 um 14:18

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